#eye #eye


Jörg Buchmann

Vom Suchen über's Scheitern und Arbeiten zum Neuanfang. Ein kollektiver Spaziergang.


27.5.’22

um 18.00 Uhr


Dauer / Teilnehmer
1 – 2 Stunden / max. 10 Personen

Treffpunkt
Bismarckplatz,
vor der Elisabethenkirche

Eine Veranstaltung aus der Reihe
»Wo stehst Du mit Deiner Kunst, Kolleg*in?«




»
Ich würde gerne mit einer kleinen Besucher*innengruppe einen Spaziergang in meiner Wohnumgebung (jede*r Besucher*in bekommt einen von mir gestalteten Stadtplan) mit ein paar Zwischenstopps machen, dabei auch Vorschläge der Besucher*innen aufnehmen, und dort einige meiner Arbeiten präsentieren. Bei meiner neuesten Arbeit, die noch im Entstehen ist, können die Besucher*innen auch aktiv teilnehmen. Da ich aktuell auf der Suche nach einem Atelier bin, spiegelt mein Konzept eines Spaziergangs sozusagen im doppelten Sinn meine künstlerische Arbeit wider. Zum Anhören meiner musikalischen Arbeiten wäre es sinnvoll, als Besucher*in ein Smartphone mit Kopfhörern mitzubringen.
«
Jörg Buchmann (*1971 in Oberhausen) studierte von 1993 bis 2000 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Henk Visch und Prof. Sotirios Michou.

www.joergbuchmann.de



Mitglieder des KVGZe.V.

Wo stehst Du mit Deiner Kunst, Kolleg*in?


Offene Ateliers

5 – 7/’22,
10 – 12/’22 





Ein Kunstverein lebt nicht nur von einem regelmäßigen Kulturprogramm, sondern auch von der Sichtbarkeit und dem aktiven Austausch seiner Mitglieder.
Dieser Austausch soll 2022/23 in der Ausstellungsreihe »WO STEHST DU MIT DEINER KUNST, KOLLEG*IN?« zugänglich und sichtbar gemacht werden.
In einem internen Auswahlverfahren soll 12 Mitgliedern die Möglichkeit gegeben werden, innerhalb ihres Ateliers für einen Abend eine Präsentation zu realisieren und in den Dialog mit dem Publikum über die eigene Arbeit zu treten.
So unterschiedlich die Mitglieder, so unterschiedlich auch die Möglichkeiten einer solchen Präsentation, von offenen bzw. moderierten Gesprächen zwischen Künstler*in und Publikum bis zu performativen Einlagen ohne Kommentierung ist alles möglich. Neben der Auseinandersetzung mit den jeweiligen Arbeitsansätzen bietet das Ausstellungskonzept die Möglichkeit, unterschiedliche Arbeitsrealitäten in kontinuierlicher Abfolge zu ergründen. Den Anfang macht:

Jörg Buchmann

Die Reihe »Fenster zur Welt« war eine sehr schöne Alternative zum sonstigen Ausstellungsformat und eine gute Möglichkeit, trotz Coronabeschränkungen Kunst für Alle zu zeigen. Die Arbeiten waren auf sehr hohem Niveau und wurden zum einen vom Berufsverkehr als auch von Besucher*innen von außerhalb mit großem Interesse begutachtet. 

Das Einzige, was fehlte, waren die tatsächlichen Begegnungen – wie man es von Eröffnungen oder während dem normalen Ausstellungsbetrieb kennt und schätzt. Um diese wieder stärker in unsere Praxis zurückzuholen haben wir uns 2022 u.a. für dieses Projekt entschieden
.



Justyna Koeke und diverse
Rebeldes


Eröffnung des Spektakels

17.3.’22

 
Ort
Museo de la Memoria y
los Derechos Humanos
Matucana 501
Santiago de Chile



Eugenia Vargas-Pereira | Tus ojos cuentan la historia

Der KVGZeV ist unterstützend beteiligt an dem Projekt Rebeldes, das in der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile stattfindet. Unser Mitglied Justyna Koeke ist seit Ende Februar in Chile und ist eine der Projektverantwortlichen.
https://rebeldes.space/

Rebeldes ist mehr als eine Ausstellung: Es ist ein experimentelles Labor feministischer Praktiken und eine Plattform für Dialog, gegenseitige Inspiration und gemeinsames Handeln. Einige der Arbeiten und Performances werden vor Ort in kollektiven Prozessen geschaffen. Die Besucher*innen sind herzlich eingeladen, an Workshops, Dialogen und anderen Aktivitäten teilzunehmen und auch in die Ausstellung selbst einzugreifen.

Teilnehmende Künstlerinnen: Joséphine SagnaAstrid GonzálezYishay Garbasz • Bárbara González Barrera • Justyna Koeke • Maternal Fantasies • Eli Neira • Escuela de Arte Feminista • Annegret Soltau • Cheril Linett • Priscilla Solari Oyarzo • Sara Nabil • Paula Baeza Pailamilla • Katia Sepúlveda • Ingrid Wildi Merino • Eugenia Vargas-Pereira • Julia Lübbecke • Janet Toro • Mónica Salinero Rates • Sophia Firgau • Stella Salinero • Jessica Fritz
¿Cómo vivir la sororidad en sociedades capitalistas, postcoloniales, discriminatorias y sexistas? ¿Cómo encontrarnos y crear redes a pesar de los privilegios desiguales? ¿Cómo conectar nuestras protestas?
Estas fueron algunas de las preguntas que, como curadoras, planteamos a 16 artistas y dos colectivas de Chile y Alemania en un proceso de reflexión y trabajo colectivo. Rebeldes reúne sus prácticas artísticas, perspectivas y formas de protesta. Los temas y las estrategias de resistencia son tan diversas como los trasfondos de quienes participamos en esta muestra. Sin embargo, nos une la necesidad de criticar los poderes patriarcales y hacer visibles consecuencias que, de otro modo, permanecerían ocultas. En esta persistencia de la rebeldía, se expresan relaciones e intersecciones entre generaciones, mundos y culturas diversas, que se ponen en movimiento en la muestra.



Jochen Wagner

Blaue Welle


Ausstellungsdauer

28.11. – 31.12.’21




Ausstellungsort
KV Gästezimmer e.V.
Vaihinger Str. 14
70567 Stuttgart


»
Die Schüttelkugel meiner Kindheit mit ihrem magisch blauen Meer ist mir abhanden gekommen. Heute wie damals sehe ich, wenn es dunkel wird, hinter all diesen Fenstern das bewegt blaue Leuchten. Dort sitzen Menschen. Manche fordern mehr Orange. Noch sind also Fragen offen
«



Jochen Wagner (*1983 in Böblingen) lebt und arbeitet in Kornwestheim und Stuttgart. Nach seinem Biologiediplom an der Universität Tübingen studierte er Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart in der Malereiklasse von Reto Boller. Er hatte Ausstellungen und Wettbewerbsteilnahmen in Deutschland, Belgien und Korea. Am Centre for Advanced Materials in Heidelberg realisierte er Kunst-am-Bau. Am Weissenhofmuseum im Haus LeCorbusier war er in der Vermittlung tätig und lehrt weiterhin an der abk Stuttgart. Ebenfalls dort absolviert er derzeit als Meisterschüler das Weißenhof-Programm.
www.jochenwagner.net


Daniel Sigloch
…und ich weiß noch immer…


Ausstellungsdauer

24.10. – 26.11.’21




Ausstellungsort
KV Gästezimmer e.V.
Vaihinger Str. 140
70567 Stuttgart


Ein Projekt aus der Reihe
»Fenster zur Welt«
und eine Reminiszenz an die erste Ausstellung im alten Straßenbahndepot, Möhringen.

Artist Statement
»
Die Kathedrale Chiesa Diruta dei SS. Luca in Grottole / Süditalien wurde im 15.Jahrhundert angefangen zu bauen. Durch diverse schicksalhafte Ereignisse wurde sie aber nie fertig gestellt und der Stadt Grottole blieb der Einfluß und Ruhm verwehrt, die Städten mit ähnlichen Bauwerken zuteil wurden.
Ausgehend von Fotografien, die vor Ort entstanden sind, werden architektonische Elemente der Kathedrale so kombiniert, daß sich der Schriftzug – SONNE – ergibt.
«





1970   
* in Stuttgart  
1991   
Lehre als Steinbildhauer
1997 – 2004   
Studium der Bildhauerei an der AdBK Stuttgart bei Dorothea Schulz, Prof. Werner Pokorny und Prof. Micha Ullman
1999   
Gründung der „Filderbahnfreundemöhringen FFM“ (Anna-Lisa Cardinale, Michelin Kober, Daniel Mijic, Konrad Sedlar, Daniel Sigloch)
seit 1998   
zahlreiche Ausstellungen, Preise und Stipendien



Christine Koschel
+ Sophia Sadzakov
Ferngespräch 


Performance

10.10.’21




Performancedauer
11 – 16 Uhr

Ort
KV Gästezimmer e.V.
Vaihinger Str. 140
70567 Stuttgart


»
›Ferngespräch‹ ist ein Ritual zur Pflege von Sehnsuchtsorten – Erinnerungsstücke in die Maschine stecken, Schonwaschgang einschalten, in die Sonne hängen und immer wieder warten. Sie sind herzlich eingeladen, mitfortgetragen zu werden, mitzusprechen oder auch einfach nur auf ein Glas Limo vorbei zu schauen.
«




Christine Koschel

(* 1988) studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Rolf Bier und Thomas Bechinger. Neben der Teilnahme an vielzähligen Gruppenausstellungen, kann seit 2016 eine ihrer Soundarbeiten im Landesmuseum Württemberg betrachtet werden. Christine Koschels Video-Arbeiten, Installationen und Zeichnungen beginnen im Alltäglichen. Ihr Interesse gilt den Momenten und Interaktionen, die auf unsere sozialen Strukturen verweisen. Sie setzt dabei an der Schnittstelle zwischen privatem und politischem Handeln an.

Sophia Sadzakov
(* 1992) studiert seit 2013 Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Rolf Bier und Reto Boller und ein Semester lang an der Estonian Academy of Arts in Tallinn. Sie stellte bisher u.a. im Atelier Wilhelmstraße 16 Stuttgart, im ARS Projektiruum Tallinn und in der Galerie U10 Belgrad aus. Sophia Sadzakov verwebt in ihren Installationen und (raumgreifenden) Zeichnungen das Interesse an Ornamenten mit alltäglichen Materialien, wie Gardinen, Straßenkreide und Familiengeschichten.